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der Neuordnung elektrotechnischer Handwerks-Ausbildungsberufe – u.a.
wurde aus dem Elektroinstalla- teur der neugeordnete Elektroniker für
Energie- und Gebäudetechnik - und elektrotechnischer Industrie-Aus-
bildungsberufe – u.a. wurde der Energieelektroniker zum neugeordneten
Elektroniker für Betriebstechnik, der Prozessleitelektroniker zum neugeordneten Elektroniker für Automatisierungstechnik – intendierte man, die Berufsprofile handlungsorientierter und kundenorientierter auszurichten. Die Rahmenlehrpläne für die Berufsschulen sind daher an beruflichen Aufgabenstellungen und Handlungs- abläufen orientiert und in sogenannte Lernfelder strukturiert, die jeweils in einem charakteristischen Technik- bereich angesiedelt sind. Andere Berufsschulfächer bzw. deren Inhalte werden in die jeweiligen Lernfelder integriert und unterstützen das Ziel des jeweiligen Lernfeldes, möglichst vollständige Handlungsabläufe zu vermitteln. Insbesondere das von mir hier im Hauptgewicht vertretene Fach Wirtschafts- und Betriebslehre kann mit der Geschäftsprozessstruktur die Handlungs- und Kundenorientierung der elektrotechnischen Lernfelder unter- stützen und stellt daher in Bezug auf ganzheitliche berufsinhaltliche Unterrichtsvermittlung eine mit der Neu- ordnung angedachte bedeutsame Erweiterung dar. So rücken Auftragsakquirierung, Entwurfs- bzw. Arbeitsplanung, Produktion von Gütern bzw. Erstellung eines Gewerkes, Systemdokumentation, Auftragsübergabe, Rechnungslegung, Gewährleistungsregelungen als ganzheitliche Berufsaufgabe in das Verständnis des Auszubildenden. Synergieeffekte ergeben sich für den unterrichtlichen Einsatz der Lehrer dadurch, dass in den Lernfeldern 1 bis 6 die Rahmenlehrpläne sowohl für die neugeordneten elektrotechnischen Handwerks- als auch die elektrotechnischen Industrieberufe deckungsgleich, somit viele fachwissenschaftliche Inhalte transferierbar sind, allerdings eingebettet in unterschiedliche berufsspezifische Lernsituationen. Ferner ist das vorgestellte Beispiel der Gestaltung einer Lernsituation zum Lernfeld 2 („Elektrische Installa- tionen planen und ausführen“) der genannten neugeordneten Berufe auch auf den neugeordneten Informa- tionselektroniker-Ausbildungsberuf, ehemals Radio- und Fernsehtechniker, – dort allerdings mehr in rezep- tiver Form - übertragbar, der ebenfalls zur Elektrofachkraft auszubilden ist. Auch der Informationselektroniker wird glgtl. mit der beruflichen Aufgabe konfrontiert, auf Kundenwunsch hin 230 V - Netzerweiterungen für das Betreiben von PC’s, Monitore und Drucker vornehmen zu müssen. In dessen Berufsausbildung bietet das Lernfeld 1 („Geräte, Anlagen und Systeme der Informationstechnik installieren“) inhaltliche Ansatzpunkte, u. a. Installationsplanung und Schaltpläne, ebenso das Lernfeld 9 („Systemausstattung kundengerecht planen ...“), u. a. mit den Inhalten Angebotskalkulation, Kostenermittlung. |
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